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Seit der Liberalisierung des Energiemarktes bieten die Stadtwerke Hannover bundesweit Strom an. Strategische Partnerschaften gewährleisten die
überregionale Versorgung. So kooperieren die Stadtwerke Hannover mit der PreussenElektra AG, dem zweitgrößten Kraftwerks- und Netzbetreiber Deutschlands. Die beiden Energie-Partner konnten im letzten Jahr als ersten überregionalen
Bündelkunden die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gewinnen. In Kooperation mit der Naturstrom AG engagieren sich die Stadtwerke außerdem für den Ausbau regenerativer Energiequellen im Elektrizitätssektor. Im Jahr 1999
betrug die Netzeinspeisung der Stadtwerke Hannover rund 3.262 Gigawattstunden. Knapp drei Viertel des Strombedarfs decken die Stadtwerke Hannover aus eigenen Anlagen in Kraft-Wärme-Kopplung. Rund 25 Prozent des Bedarfs beziehen die
Stadtwerke von der PreussenElektra AG. Ressourcenschonend erzeugte Energien (Wasser, Deponie-Nutzgas, Wind, Blockheizkraftwerke) tragen mit 0,7 Prozent Anteil zur Strom-versorgung bei. Damit ist das Unternehmen in der Lage,
individuelle Angebote für Geschäftskunden und klar differenzierte Produkte für Privatkunden anzubieten. |
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Die ökonomische Umsetzung ökologischer Ziele stellt einen besonderen Schwerpunkt in der Geschäftspolitik dar. So haben die Stadtwerke die in Europa bislang umfangreichste Least-Cost-Planning-Studie zum Klimaschutz erstellt, nach der sich der heutige Stromverbrauch bei volkswirtschaftlich positiver Bilanz um bis zu 34 Prozent senken lässt. Seit 1995 setzen die Stadtwerke kontinuierlich Maßnahmen aus der Studie um. Darüber hinaus ist die Stadtwerke Hannover AG an dem Klimaschutz Fonds Hannover proKlima zur Förderung ökologisch orientierter Energieprojekte beteiligt. Aus den Fördermitteln in Höhe von 6,9 Millionen Mark konnten bislang 26 Projekte realisiert werden, unter anderem die energetische Modernisierung des Hannover Congress Centrum (HCC) oder das Niedrigenergie-Stadtbad Laatzen. |
Der Öko-Technik-Park Hannover wurde 1995 ins Leben gerufen, um neue Energiespar- und Umwelttechniken praxisnah zu erproben. Die Stadtwerke
Hannover AG plante und betreut die Errichtung der effizienten, umweltfreundlichen Anlagen im Stadtteil Hannover-Sahlkamp. Insgesamt 26 Anlagen modernster Haustechnik sind in die Wohneinheiten der BauBeCon Holding AG, den
kirchlichen Gebäudekomplex der evangelisch-lutherischen Epiphanias-Gemeinde, den Stadtteilbauernhof Sahlkamp sowie in die Grundschule Hägewiesen integriert. Das Ziel ist herauszufinden, welche Investitionen im Wasser-, Wärme-
und Strombereich ökologisch Sinn machen und ökonomischen Erfolg bringen. Die Öko-Technologien sollen unter realen Bedingungen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet und für jeden erfahrbar gemacht werden. Mit den Ergebnissen und
Erfahrungen dieser mehrjährigen Erprobung wollen die Stadtwerke Hannover die zukünftige Realisierung derartiger Projekte unterstützen und gegebenenfalls diese im Anlagencontracting übernehmen. |
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